Interview
mit Matthias Weber

Matthias Weber ist 36 Jahre alt und in Arosa aufgewachsen. Mit seiner Frau Laura und seinen Kindern Luca und Hamish lebte er mehrere Jahre in Brisbane, Australien, wo er ein Restaurant führte und für eine Airline im Revenue Management arbeitete. 

Was hat dich dazu bewogen, wieder nach Arosa zu kommen?

Wir hatten immer im Sinn wieder hierher zurückzukehren. Spätestens bevor Luca das Schulalter erreichen würde. Das australische Schulsystem hat uns nicht wirklich überzeugt. Arosa hingegen ist für Kinder einfach ideal – sicher, sportlich, freundschaftlich – ein Stück heile Welt.

 

Welche Erfahrungen hast du aus Australien mitnehmen können?

Nebst den fachlichen Fähigkeiten, die ich mir bei den sehr zukunftsorientierten Unternehmen aneignen konnte, habe ich vor allem eine Erkenntnis mitgebracht: Man kann gleichzeitig freundschaftlich, angenehm, humorvoll und professionell sein. In Australien nennt man dies «mateship». Der entspannte Umgang mit Mitmenschen ist alltäglich und überall spürbar. Im Gastgewerbe ist dies von der Seite des Dienstleisters erfolgsentscheidend. 

 

Wirst du diesen «mateship» auch im BelArosa einführen?

Meine ersten Eindrücke zeigen, dass auch hier sehr viel Wert auf Gästekontakt gelegt wird und bereits eine Form von «mateship» gelebt wird – ich werde mich hier gut eingliedern können.

 

Auf was freust du dich besonders bei deiner neuen Herausforderung?

Besonders freue ich mich darauf, die Gäste kennenzulernen. Ausserdem natürlich auf die mit dem Umbau verbundenen speziellen Aufgaben. Es ist etwas Besonderes, diese Veränderungen mitzuerleben und in einem quasi nigelnagelneuen Hotel beginnen zu dürfen.