Höhenwanderung trifft
auf Tiefenentspannung

Urs Kasper empfiehlt

Arosa gilt als Wanderparadies schlechthin. Schier grenzenlos scheinen die Möglichkeiten, den Talkessel rund um Arosa zu bewandern. Und dank der Anbindung der umliegenden Täler ans öffentliche Verkehrsnetz, kann man sich nach einer langen Tour auch mal gemütlich in den Zug oder ins Postauto setzen und die Landschaft an einem vorbeiziehen lassen.

Eine Wanderung lässt sich auch bestens auf zwei, drei Tage ausdehnen, ohne dass man nonstop unterwegs sein muss. Folgendes verstehe ich unter einer perfekten Auszeit in den Aroser Bergen.

Anreise am Sonntagabend. Je nach Ankunft verbringe ich den Abend bei einem gemütlichen Nachtessen oder mit einem isotonischen Drink an der Bar und studiere die Wanderkarte. Ich habe Grosses vor! Eine anspruchsvolle Bergwanderung mit Übernachtung in der Ramozhütte, einer nicht bewirteten SAC-Hütte.

Am Montagmorgen geniesse ich ein stärkendes Frühstück und bin bereits voller Vorfreude; die Sonne scheint mir ins Gesicht. Bevor ich losmarschiere, hole ich mir beim BelArosa-Koch, David Kämpf, mein Lunchpaket mit energiereicher Verpflegung für die nächsten zwei Tage und Getränken für den Start. Mein Zimmer darf ich während meiner Abwesenheit behalten, was mir das umständliche Packen und Verräumen meiner Sachen erspart. Vom Strandbad Untersee in Arosa führt mein Weg zur Isel, dem Bach entlang immer weiter ins wilde Tal. Die Hänge an der Seite steigen steil an und wenn ich aufmerksam bin, kann ich unterwegs Hirsche, Steinböcke und Gämsen beobachten. Rund drei Stunden dauert der Anstieg zur Ramozhütte. Ich lasse mir dafür genügend Zeit. Oben angekommen, lässt es sich herrlich ausruhen. Auf der Bank vor der Hütte geniesse ich die Sonne und komme schnell mit anderen Wanderern ins Gespräch. Nach dem Abendessen gehe ich früh schlafen. 

Fit und munter starte ich am Dienstagmorgen zur zweiten Etappe. Ein kleines Frühstück mit den Bergdohlen vor der Hütte und los geht’s bei Sonnenaufgang Richtung Erzhornsattel. Von hier an ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Auf dem Erzhornsattel ist der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Der atemberaubende Blick über ganz Arosa und in das Schanfigg verschlägt mir jedesmal die Sprache. Ich setze mich hin und gönne mir eine Pause. Der Abstieg auf dem schmalen Weg fordert Konzentration. Nach der steil abfallenden Passage schlängelt sich der Weg dem Talboden entlang zum Älplisee, wo ich mir ein Fussbad gönne – Wellness auf 2150 m ü. M. Ein Schluck frisches Quellwasser und weiter geht’s. Vorbei an weidenden Schafen und am atemberaubenden Schwellisee wandere ich leichtfüssig zurück nach Arosa. Heil angekommen im BelArosa habe ich mir ein Radler auf der Terrasse verdient. Was für eine Tour! Eine wohltuende Massage ist jetzt genau das Richtige.

Müde, aber überglücklich finde ich mich zwei Stunden später bei «Kuschi» im Restaurant Grischuna in Innerarosa wieder und geniesse einen Wildteller, wie es ihn nur bei ihm gibt. Noch immer bin ich voller Eindrücke und verdaue die letzten beide Tage, bevor ich zufrieden «zu Hause» im BelArosa einschlafe.  

Die komplette Tour finden Sie auch hier als interaktive Karte


Gut zu wissen

Passend zu diesem Erlebnis-Tipp finden Sie hier unser Wanderpaket. 


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